Informationen und Hintergründe zu Chronisches Fatigue-Syndrom und Myalgische Enzephalomyelitis (CFS/ME)2018-11-18T12:04:08+00:00

Die Sieben Schritte

Das CFS-Selbsthilfeprogramm nach der
Prof.Stark®-Methode

„Menschen, die am chronischen Fatigue-Syndrom leiden, haben es oft schwer, ihr Leiden als echte Krankheit anerkannt zu bekommen. In meinem Praxis-Alltag höre ich immer wieder, dass die Beschwerden meiner Patienten im Berufsumfeld und Freundeskreis nicht ernst genommen werden. Nur sehr langsam findet hier ein Umdenken statt. Zum Glück gibt es gute Ergebnisse in der Arbeit mit meinen Patienten, die neueste Forschungsergebnisse bestätigen.
Speziell für Menschen, die nur schwer oder gar keine Behandlung in einer Praxis wahrnehmen können, habe ich diese Selbsthilfe entwickelt. Es geht vor allem darum, das Gefühl, der Erkrankung hilflos ausgeliefert zu sein, zu durchbrechen. Natürlich kann diese Selbsthilfe kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung sein. Falls Sie bereits in ärztlicher Behandlung sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt ab, wie diese Angebote in den Behandlungsplan integriert werden können.

Das 7 Schritte Selbsthilfeprogramm enthält:

Sieben theoretische Kapitel, die über die wissenschaftlichen Grundlagen der Fatigueerkrankung, Informationen für sinnvolle Laboruntersuchungen, Hinweise zum Umgang mit Gutachtersituationen bei Auseinandersetzungen zur Anerkennung von Schwerbehindertenstatus und Rentenverfahren und über mentale Techniken zur Stärkung des Umgangs mit der chronischen Erkrankung informieren.

In den begleitenden Emails finden Sie:

  • eine Anleitung zur Selbstbeobachtung mit Formblatt,
  • eine Anleitung für mentale Übungen zur Beruhigung der Amygdalaaktivität (Amygdala Retraining)
  • eine Anleitung für ein Scanprogramm zur Schärfung der Wahrnehmung für den eigenen Körper,
  • eine Anleitung zur wohlwollenderen Selbstakzeptanz zum Schutz vor Resignatiin und Frustration,
  • eine Anleitung für eine für Fatguepatienten adaptiertes Progressives Muskelentspannungstraining (PME) nach Dr. Jacobson,
  • eine Anleitung zu einer Atemtechnik, die den beruhigenden Parasympathikus stärkt,
  • eine Anleitung zu einem Genusstraining nach DR. Lutz,
  • eine Anleitung zu einem abgestuften Aktivitätstraining zur Stärkung positiver Alltagsinhalte,
  • eine Anleitung zu Erkenntnissen aus der Ernährungslehre für Fatiguepatienten.

In den wöchentlich begleitenden Emails werden diese Themen aufgegriffen und Sie werden in kleinen überschaubaren Schritten zur Umsetzung angeleitet. Als oberstes Prinzip gilt, die eigene – auch aus der verstehbaren Frustration – genährte Leistungserwartung an sich selbst, umzuwandeln in eine wohlwollende Selbstakzeptanz des Wegs der kleinen Schritte und der Vermeidung von Überforderung.

Die Sieben Schritte enthalten so die notwendigen Informationen über mentale und kognitive Methoden über eine Beeinflussbarkeit der CFS Symptomatik, die Sie selbst in Gang setzen können. Diese Schritte können Sie durchlesen, vielleicht zuerst nacheinander, ganz in Ihrem Tempo. Sie können Sie mit Ihren Angehörigen teilen, um dort ein besseres Verständnis für Ihre Situation zu erreichen. Dann greifen Sie vielleicht im Laufe des nächsten halben Jahres immer dann auf einen der Schritte zurück, wenn er in den begleitenden Emails, die Sie wöchentlich zugeschickt bekommen, erwähnt wird. Diese wöchentlichen Emails sind das eigentliche Therapieprogramm, denn sie leiten Sie Schritt für kleinen Schritt in dem Prozess an, wieder Gestalter und nicht Ausgelieferter der chronischen Erkrankung zu sein.

Teilen Sie gerne die Informationen der Sieben Schritte mit Ihren Angehörigen und Ihren behandelnden Ärzten und Therapeuten. Für Psychotherapeuten habe ich ein eigenes Manual mit meiner Methodik entwickelt, welches diese sich herunterladen können.
Weitere Informationen und Hintergründe zu Chronisches Fatigue-Syndrom und Myalgische Enzephalomyelitis (CFS/ME) finden Sie weiter unten.

Ich freue mich, wenn Sie Interesse an dem Programm finden.

Ihr Prof. Dr. Michael Stark

Zu den Sieben Schritten

Häufig beobachtete Symptome von CFS bzw. ME

  • Eine durch Erholung nicht veränderbare Erschöpfung

  • Drastischer Einbruch der Kräfte auf nur noch 20-30% der ursprünglichen Leistungsfähigkeit

  • Weitere körperlich fluktuierende Beschwerden

  • Das individuelle Beschwerdebild unterliegt oft innerhalb kürzester Zeit extremen Schwankungen

  • Phasen der Erschöpfung von z. T. mehr als 24 Stunden, je nach Anstrengung auch mehrere Tage

Warum ist CFS so schwer zu diagnostizieren?

Betroffene haben oft eine Vielzahl von Arztbesuchen hinter sich, die CFS bzw. ME nicht diagnostizieren konnten. Dementsprechend auch keine Behandlung eingeleitet haben, die die Erkrankung heilt. Das liegt daran, dass CFS sehr schwer zu diagnostizieren ist.

Testen Sie Ihren Verdacht auf CFS mit dem „Kanadischen Interview“ »

Umgang mit begutachtenden Ärzten

Bei CFS Erkrankten finden sich in den meist vielfältigen Vorbefunden dabei typischerweise keine richtungsweisenden somatischen (körperlichen) Befunde, vielmehr oft die Äußerung des Verdachts der psychischen Überlagerung bzw. die Verdachtsdiagnose einer Somatisierungsstörung oder einer Depressiven Episode. Das Problem derzeit ist, dass die gutachterlichen Untersuchung üblicherweise als reine Querschnittsuntersuchung oder nur durch Sichtung der Vorbefunde durchgeführt wird. Dadurch finden sich keine richtungsweisenden Befunde. Die neuropsychologischen Tests erbringen meist durchschnittliche bis leicht unterdurchschnittliche Bewertungen.

Aus dieser Faktenlage wird dann rückgeschlossen, dass die CFS Betroffenen eigentlich leistungsfähig sein müssen zu mindestens dann bis zu 6 Stunden täglich. Wenn überhaupt wird ihnen eine Beeinträchtigung aus psychischen Gründen zugestanden.

Bei diesen Begutachtungen ohne Vorkenntnis des Krankheitsbildes CFS/ME wird übersehen, dass die üblichen statischen Festlegungen der Belastbarkeit der Situation des Betroffenen nicht gerecht werden können. Entscheidende Bedeutung für eine angemessene Bewertung der Leistungsfähigkeit CFS-Kranker kommt der krankheitstypischen Gegebenheit zu, dass das individuelle Beschwerdebild oft innerhalb kürzester Zeit extremen Schwankungen unterliegt. Hier handelt es sich um Leistungsgrenzen, die zum einen nicht berücksichtigen, in welchem Umfeld die Person handelt und zum anderen ungeeignet sind, für kurzfristig, ohne erkennbare Ursache stark schwankende Symptomenkomplexe adäquate Begrenzungen zu definieren.

Das Beschwerdebild unterliegt oft innerhalb kürzester Zeit extremen Schwankungen

Das grundsätzliche Dilemma bei der Erkrankung „Chronisches Fatigue Syndrom / Myelitische Enzephalomyelitits (CFS/ME) ist, dass die Probanden in kurzen Zeitabschnitten in der Lage sind, annähernd normale Leistungen abzurufen. Durch das Abrufen von Leistung, sowohl kognitiver als auch körperlicher/muskulärer Art werden die Systemressourcen so erschöpft, dass darauffolgend eine nachhaltige Phase der Erschöpfung von z.T. mehr als 24 Stunden, je nach Anstrengung auch mehrere Tage, eintritt, in der die vorherigen Leistungen nicht mehr abrufbar sind.

Diese Funktionsbeeinträchtigungen und Leistungseinbußen können in der üblichen Querschnittsbeurteilung bei CFS/ME Erkrankten systematisch nicht wahrgenommen bzw. erfasst werden. Gutachterliche Stellungnahme, die diesen Umstand nicht explizit berücksichtigen kommen daher zu systematisch fehlerhaften Ergebnissen.

Ursache dafür ist, dass Ärzte, die nicht mit der Erkrankung CFS vertraut sind, die vielfältigen Beschwerden aus den Vorbefunden dahingehend fehlinterpretieren, dass sie die Symptomatik eher einer Somatisierungsstörung oder depressiven Erkrankung zuordnen, die beide dieses Phänomen der nachhaltigen Erschöpfung nach Belastung und damit der fehlenden regelhaften Abrufbarkeit der Leistungen nicht aufweisen. Bei diesen beiden psychischen Differentialdiagnosen schließt ein Gutachter zu Recht von dem Eindruck in der Gutachtersituation auf eine Leistungsfähigkeit im Alltag. Bei CFS Erkrankten wird von Gutachtern immer wieder vorgebracht, dass die Betroffenen entweder die Beschwerden aggravieren oder sich willentlich zu wenig in den Prüfungsaufgaben anstrengen. Die pauschalste Kritik ist dann die Behauptung, dass das Krankheitsbild CFS wissenschaftlich nicht bewiesen und eine Außenseitermeinung sei. Das spricht nur für Unkenntnis oder mangelnde Auseinandersetzung mit der überwiegend internationalen wissenschaftlichen Literatur.

Anpassung von Diagnoserichtlinien an neue  Forschungserkenntnisse

Seit 1994 (Fukuda) werden Diagnoserichtlinien entwickelt und weiter der Entwicklung der Forschungserkenntnisse angepasst. Die Erkrankung wurde folgerichtig in die Internationale Klassifikation für Diagnosen unter der Rubrik „Neurologische Erkrankungen“ aufgenommen. Mittlerweile auch in Deutschland führt die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin in Ihren aktuellen DEGAM-Leitlinien „Müdigkeit“ aus, dass das streng definierte Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) bzw. chronische Erschöpfungssyndrom ein seltenes Beratungsergebnis sei.

Laboruntersuchungen und bildgebende Verfahren dienten lediglich dem Ausschluss anderer Erkrankungen, da ein definitiver diagnostischer Test nicht existiere, so dass entsprechende Untersuchungen außer dem Nachweis von Komorbiditäten keine Hinweise zur Ursache oder Therapie des Krankheitsbildes CFS vermitteln könnten.

Es ist somit beim derzeitigen Stand des medizinischen Wissens keinesfalls eine Frage der Auswahl hochdifferenzierter Testverfahren, den Nachweis der Erkrankung und Hinweise auf die durch sie bedingten Behinderungen, insbesondere der beruflichen Leistungsfähigkeit bzw. Erwerbsfähigkeit zu erbringen, sondern die Diagnose stützt sich auf die wissenschaftlich ausgearbeiteten Interviews und der Plausibilitätsprüfung der Schilderungen des Krankheitsverlaufs.
Wenn der Verdacht auf eine CFS/ME Erkrankung besteht, muss dieses Phänomen der nachhaltigen Erschöpfung und fehlenden Abrufbarkeit und damit Planbarkeit der Leistungen, das Leitsymptom der Diagnostik ist, berücksichtigt werden.

Insofern bestimmt eine bestimmte Voreinstellung des Gutachters zur Existenz oder medizinischen Glaubwürdigkeit der CFS/ME Erkrankung sein Beurteilungsergebnis.

Eine von der obersten amerikanischen Gesundheitsbehörde (CDC Centers for Disease Control and Prevention) eingesetzte Kommission war beauftragt worden, die Diagnosestellung und die Spezifität der Erkrankung in Abgrenzung zu psychischen und neurologischen Erkrankungen zu überprüfen. Diese Kommission kam zu dem Ergebnis, dass CFS keine originär psychische Störung ist, auch den Begriff Myalgic Encephalomyelitis findet sie missverständlich, da der Begriff Enzephalomyelitis eine Hirnhautentzündung, die aber mit den üblichen Methoden der CCT und MRT-Kopf nicht nachzuweisen sei, und der Begriff Myalgia (Muskelschmerzen) zwar vorhanden, aber nicht das Kernsymptom sei, nahelege. Vielmehr kommt das Gremium nach Sichtung sämtlicher Forschungsbefunde zu diesem Thema zu dem Schluss, dass die beklagte Kernsymptomatik auf ein Versagen der Signalübertragungsstrukturen, ob nerval, hormonell und immunologisch, hindeute. Nur so sei auch die massive Einschränkung in der Leistungsfähigkeit und besonders in der Wiederholbarkeit und dauerhaft abrufbarer Leistungsfähigkeit zu erklären.

Diese Überlastung des körperlichen „Informationssystems“ physisch, kognitiv und emotional beeinträchtigt erkrankte Personen in allen Organsystemen (eine Grundlage der Diagnose) und in allen Aspekten ihres Lebens.

Die Kommission schlägt daher eine neue den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen adäquatere Namensgebung vor: Systemische Belastungsintoleranzerkrankung (SEID Systemic exertion intolerance disease).

Wie entsteht diese Dauerbelastung unseres Systems?

Eine chronische Stimulation der Warnfunktion der Amygdala (Gefahrenwarnfühler) im Limbischen System (Gefühlsverarbeitungszentrum) führt zu einer chronische Bereitstellung von Stimulation des vegetativen Nervensystems über die Hypophysen-Nebennierenrinde-Stressachse. Die Folge ist ein chronisches Ungleichgewicht von Sympathikus und Parasympathikus zu Ungunsten der Erholungsfunktion über den Parasympathikus. Das führt zu Veränderung der chronobiologischen Strukturen. Normale Cortisolausschüttung verändert sich. Der Tagesrhythmus des Cortisolspiegels nivelliert sich auf hohem Niveau. Dies führt zum Fehlen der abendlichen Absenkung, die zur Erholung und REM Schlaf notwendig ist mit dem Effekt der schon bald wahrgenommenen Schlafstörungen. Zusätzlich führt der hohe Cortisolspiegel zu einer Beschleunigung des metabolischen Systems mit den Folgen der thermischen Überhitzung, die nachts drastischer wahrgenommen wird z.B. als unerklärliches Schwitzen. Die Folge ist eine erhöhte Dauerspannung des muskulären Systems. Bei weiter bestehender chronischer Überlastung verändert sich der chronobiologische Rhythmus, indem die Cortisolausschüttung tagsüber sich auf niedrigem Niveau, abends aber weiterhin auf höherem Niveau einpendelt.

Die fortschreitenden Prozesse im Sinne eines Teufelskreises führen neurobiologisch zu einer Abkapselung der Amygdala von den regulierenden Systemen – Hippocampus (Bewegung) und Frontalhirn (Vernunft) – im Sinne eines Rückzuges auf Flight or Fight Mechanismen.

Dadurch werden autonome Prozesse und Mechanismen in Gang gesetzt. Diese unterliegen nicht mehr der Steuerung des Frontalhirns. Psychologisch wird dieser Prozess wahrgenommen als diffuse Ängste und Lähmungsgefühle der intentionalen Leistungsbereitschaft, somatisch als Herzenge, Tonisierung des muskulären Systems mit den Folgen der Angespanntheit und diffusen Schmerzen. Weitere Folgen finden sich bei den respiratorischen Parametern, ein System, das auf vermeintliche gefährliche Situationen sich einstellen muss, wie die Amygdala vorgaukelt, braucht mehr Sauerstoff. Das führt zu einem erhöhten VO2 Max Bedarf, das Atemvolumen nimmt zu über erhöhte Atemfrequenz. Es entsteht Kurzatmigkeit, der Puls erhöht sich.

Erste Hinweise auf wirksame Behandlungsmethoden für die Erkrankung CFS

Mittlerweile gibt es auf Forschungsebene erste Hinweise auf wirksame Behandlungsmethoden für die Erkrankung CFS. Die andauernden Schmerzen, die auch teilweise resistent gegenüber Analgetika sind, und die massive Erschöpfung führen zu einer Defizitstruktur und Reduktion des alltäglichen Bewegungs- und Trainingsumfangs sowie eine weitgehende Vermeidung schneller Bewegungsabläufe mit den Folgen, dass die natürliche Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems zu Ungunsten des parasympathischen Systems abnimmt. Die sympathische Innervierung nimmt zu, auch durch den psychologischen Effekt der negativ Bewertung der durch den Patienten wahrgenommenen Lebenssituation und den Symptomen, die nach der Literatur als existentielle körperliche Bedrohung interpretiert werden muss.

Die Patienten sind unfähig, ihre gewohnten Leistungen abzurufen, sehen sich konfrontiert mit einer Vielzahl von somatischen Beschwerden für die die konsultierten Ärzte keine fundierte Erklärung und auch keinen Therapieansatz haben.

Die dann üblicherweise Abschiebung in die Psycho-Schublade ist eine weiterreichende Stigmatisierung. Das macht Angst.

Das Prof. Dr. Stark CFS-Therapieprogramm

Auf Basis der neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die auch zu einer Neuformulierung des Krankheitsbegriffes geführt haben, haben wir ein spezielles Therapieprogramm entwickelt. Diese CFS-Therapieprogramm ruht auf zwei Säulen:

  • Eine auf das Krankheitsbild abgestufte Psychotherapie mit dem Ziel, dem Patienten durch Vermittlung eines schlüssigen Erklärungsmodells wieder Zuversicht und Handlungsfähigkeit zurück finden zu lassen (Psyche).

  • Wiedergewinnung der Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems (Körper).

Das CFS-Therapieprogramm wird von speziell ausgebildeten Therapeuten durchgeführt, zum Teil ambulant in der Arztpraxis. Es gibt jedoch Übungen, die der Patient auch zuhause selbständig durchführen kann: Vorbereitend und therapiebegleitend setzen wir als wirksamen Bestandteil des CFS-Therapieprogramms die Methoden der „Sieben Schritte“, einen 35-teiligen Online Videokurs zum Erlenen von Atemtechniken und tägliche Achtsamkeitsübungen ein. Das Programm „365 Tage“ hilft bei der Stabilisierung der Motivation und Achtsamkeit auf Ihren Prozess.

„Die Sieben Schritte“: Hilfe für Menschen, die am Chronischen Fatigue-Syndrom leiden.

Mit den bewährten Methoden aus seiner CFS-Therapie von Deutschlands anerkanntem CFS-Experten Prof. Dr. Michael Stark, können Sie wieder mehr Kraft und Lebensfreude schöpfen. In „Sieben Schritten“ kann der Körper Kraft, die Seele Mut und der ganze Mensch wieder zurück in den Alltag finden. Die 7 Schritte fassen die theoretischen Grundlagen zusammen, im begleitenden Email Programm – jede Woche erhalten Sie eine Email über ein halbes Jahr lang – finden Sie die konkreten therapeutischen Anleitungen.

Gemeinsam mit dem Fachmann für Achtsamkeit – Siegfried Höchst – hat Prof. Dr. Michael Stark zusätzliche hilfreiche Online Programme weiterentwickelt. Lernen Sie eine einfache, wirksame Atemtechniken zur Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte in einem 35-teiligen Video Onlinekurs. Das Programm „365 Tage“ dient der Stabilisierung der Motivation und Achtsamkeit auf Ihren Entwicklungsprozess.

Erfahren Sie mehr über Prof. Stark und wie er zum Thema CFS fand

„Die Sieben Schritte“: bewährte Methoden aus dem CFS-Therapieprogramm von Prof.  Dr.  Stark

„Menschen, die am chronischen Erschöpfungs-Syndrom leiden, haben es oft schwer, ihr Leiden als echte Krankheit anerkannt zu bekommen. In meinem Praxis-Alltag höre ich immer wieder, dass die Beschwerden meiner Patienten im Berufsumfeld und Freundeskreis nicht ernst genommen werden. Nur sehr langsam findet hier ein Umdenken statt. Zum Glück gibt es gute Ergebnisse in der Arbeit mit meinen Patienten, die neueste Forschungsergebnisse bestätigen.

Speziell für Menschen, die nur schwer oder gar keine Behandlung in einer Praxis wahrnehmen können, habe ich diese Selbsthilfe entwickelt.

Alle gebuchten Inhalte („Die Sieben Schritte“, Videokurs und 365 Tage) können Sie jederzeit online abrufen. Wann, von wo und so oft Sie wollen oder können.

Natürlich kann diese Selbsthilfe kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung sein. Falls Sie bereits in ärztlicher Behandlung sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt ab, wie diese Angebote in den Behandlungsplan integriert werden können.

Die „Sieben Schritte“ mit meinen Patienten

Sie müssen nicht alleine arbeiten: Holen Sie sich Hilfe

Aber bedenken Sie bei all der Arbeit, die auf Sie zukommt, Sie sind nicht allein! Wenn Sie einen religiösen Zugang haben, bitten Sie Ihren Gott/ Schöpfer, Ihnen Ihre Schutzengel zur Seite zu stellen. Wenn nicht, dann knüpfen Sie an die gemeinsame heilende Energie aller Menschen an, die sich diesem Weg stellen. Mit einem solchen Geborgenheitsgefühl fällt es leichter, sich immer wieder zu motivieren.

Ihr Körper ist nicht der Feind

Denken Sie daran, dass Ihr Körper nicht Ihr Feind ist, sondern ein Wunderwerk. Er versucht Ihnen immer nur zu helfen, manchmal ziemlich drastisch und unbeholfen – zugegeben – , aber die Amygdala ist eben nicht intelligent und nicht auf der Höhe der Zeit, und kann Ihnen nur ihre alten Reaktionsmuster – Kampf oder Flucht – zur Verfügung stellen. Sie müssen mit Ihrem Verstand die Differenzierung vornehmen.

Zu einem neuen und wohlwollenderem Selbstverständnis finden

Nach meinen mittlerweile jahrzehntelangen Erfahrung mit Menschen, die an CFS erkrankt sind, haben diejenigen einen erfolgreichen Weg beschreiten können, die ein neues und wohlwollenderes Selbstverständnis zu sich entwickeln konnten. Sie haben mir beim Abschied gesagt: „Ich bin nicht mehr die/ der Alte, ich musste mich neu erfinden!“. Sie sind meist nicht in ihre alten Berufe zurückgekehrt, aber haben sich befreit von den inneren Leitsätzen, von denen viele sich geprägt gefühlt haben: „Erst die Arbeit, dann das Spiel. Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Nicht bestraft, ist schon gelobt genug. ….“. Jetzt konnten sie wieder sagen: „Ich kann die Sonne wieder fühlen und genießen, nicht nur sehen!“

Ich wünsche Ihnen auf Ihrem Weg, dass Sie immer die notwendige seelische Kraft spüren, die hilfreich ist, auf der Spur zu bleiben. Ich würde mich freuen, wenn diese Leitlinien und Bilder Ihnen diesen Weg erleichtern,
Ihr Prof. Dr. Michael Stark

Was können Sie nun konkret machen?

Die von mir speziell für CFS-Betroffene entwickelten Methoden helfen meinen Patienten während der Behandlung und können den Behandlungsverlauf positiv unterstützen. Sie können nun selbst von meiner langjährigen Behandlungserfahrung und den von mir täglich eingesetzten Methoden profitieren um Ihre Leiden zu mildern. Die 7 Schritte enthalten die grundlegenden Informationen und neuesten Erkenntnisse aus der kognitiven Verhaltenstherapie wie wir unser aus der Balance geratenes autonomes Nervensystem wieder in eine bessere Regulationsfähigkeit zurückführen können. Dazu gehören eine Vielzahl von Techniken, wie wir unseren Sympathikus, den Anreger, aber auch Aufreger im Zaum halten und wie wir dem Parasympathikus, dem Erholer und Reparierer wieder eine Stärkung vermitteln können. Diese Wiedererlangung der Schwingungsfähigkeit unseres autonomen Nervensystems ist die grundlegende Voraussetzung für die Stärkung der Selbstheilungskräfte unseres Körpers. Diese Schritte können Sie sich in Ruhe alle durchlesen. Die begleitenden wöchentlichen Email Briefe sind dann ähnlich wie die wöchentlichen Therapiegespräche in der Praxis. Sie enthalten die jeweiligen Aufgaben zu den 7 Schritten und sollen Sie ermutigen, den Prozess durchzuhalten. Ich möchte Ihnen hier keine Heilung versprechen – dafür kann niemand eine Garantie geben. Was ich aber sicher sagen kann ist, dass Sie mit meinen Methoden Sieben Schritte in eine wichtige Richtung gehen.

Die „Sieben Schritte“ können Sie hier buchen. Den Online Atemtherapie-Videokurs und das „365 Tage Achtsamkeitsprogramm“ buchen Sie auf der Website von Siegfried Höchst. Alle Kurse für Sie online über das Internet jederzeit abrufbar, so oft Sie möchten und können. Auf Ihrem PC, Handy oder Tablet.

Nach der Buchung erhalten Sie per Email umgehend Ihre Zugangsdaten und können sich hier auf meiner Website einloggen. Sie müssen nichts installieren und können ohne Wartezeit alles sofort anwenden. Gehen Sie dazu in der Kopfleiste auf START und geben dann Ihre Email Adresse und Ihr Passwort ein. Dann sehen Sie eine Auflistung der von Ihnen gebuchten Kurse mit grünem Pfeil gekennzeichnet. Diese können Sie dann aufrufen. Beim Sieben Schritte CFS Kurs sehen Sie dann eine Auflistung der Sieben Schritte, die Sie nacheinander beginnend mit Schritt 1 oder bei Wiederholungen direkt mit der Schritt Nummer aufrufen können. Bei weiteren Fragen, wenden Sie sich gerne an uns unter contact@prof-stark-selbsthilfe.de.

Mit den wirklich leicht verständlichen, kleinen Übungen, die Sie bequem von zuhause aus machen können, haben Sie eine bewährte Hilfe jederzeit zur Verfügung. Sie brauchen dafür keine Vorkenntnisse und nur ca. 5 bis 10 Minuten Zeit täglich. In Ihrem persönlichen Tempo, entsprechend Ihrer Kraft und Möglichkeiten.

Zu den Sieben Schritten